• Jetzt im Sommer lauern wieder Zecken in Wiesen, Hecken und jungen Bäumen. Ein Zeckenbiss ist schnell passiert und kann Krankheiten übertragen. Gegen die Hirnhautentzündung FSME kann man sich impfen lassen, gegen die Borreliose jedoch nicht.

    Borreliose ist eine Krankheit, die von spiralförmigen Bakterien, den Borrelien, hervorgerufen wird. Zecken sind sehr häufig Träger dieser Bakterien und geben sie beim Biss an den Wirt weiter. So können sich sowohl Menschen als auch Haustiere anstecken.

    Die Infektion beginnt meistens mit einer geröteten oder geschwollenen Stelle rund um den Zeckenbiss. Diese Wanderröte kann wochenlang anhalten und sich vergrößern. Manchmal bleibt diese erste Phase einer Borreliose aber aus. In der nächsten Phase der Infektion haben sich die Bakterien im ganzen Blut- oder Lymphsystem verteilt. Es treten grippeartige Symptome auf. Nervenentzündungen, Gesichtslähmungen, Herzrhythmusstörungen und andere schwere Symptome können dazukommen. Borreliose kann chronisch werden. Dann überleben die Borrelien an einigen Stellen des Körpers und lösen immer wieder neue Schübe mit unterschiedlichen Symptomen aus. Im schlimmsten Fall hinterlässt die Krankheit bleibende Schäden an Nerven oder Organen.

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    So schützen Sie sich:
    – Verhindern Sie Zeckenbisse möglichst, indem Sie lange Hosen und feste Schuhe tragen!
    – Auch Zeckenschutzmittel können helfen, wirken aber nicht sehr lange.
    – Suchen Sie sich und Ihre Kinder nach jedem Aufenthalt im Freien sorgfältig nach Zeckenbissen ab!
    – Entfernen Sie Zecken so schnell wie möglich! Meist dauert es einige Stunden, bevor eine Infektion entstehen kann.
    – Beobachten Sie einen Zeckenbiss einige Wochen lang genau. Tritt eine Rötung oder Schwellung auf, suchen Sie möglichst bald einen Arzt auf!

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    Borreliose durch Zeckenbisse erkennen, behandeln, verhindern

    auf Wo Was veröffentlicht am 9. Mai 2013 in der Rubrik Gesundheit
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