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Cybersense: Cyberangriff in Berlin wäre mit früher Angriffserkennung anders verlaufen
Nach öffentlichem Ablauf wären auffällige Aktivitäten im Netzwerk früh sichtbar gewesen. Deception-Technologie kann Datenabflüsse begrenzen.
Dortmund, 10. September 2026. Die jüngsten Cyberangriffe auf das Berliner Landesnetz erhöhen den Handlungsdruck für Verwaltungen, Unternehmen und Betreiber kritischer Infrastrukturen. Sebastian Struwe, Geschäftsführer des Dortmunder Cybersecurity-Unternehmens Cybersense, sieht darin vor allem ein Erkennungsproblem: Klassische Schutzmaßnahmen wie Firewalls, Endpoint-Schutz und Zugangskontrollen blieben unverzichtbar. Sie reichten jedoch allein nicht aus, wenn Angreifer bereits in ein Netzwerk eingedrungen seien, was durch KI immer wahrscheinlicher wird.„Der jüngste Cyberangriff in Berlin wäre mit uns höchstwahrscheinlich anders ausgegangen“, sagt Struwe. Grundlage dieser Einschätzung sei der öffentlich bekannte Ablauf des Angriffs. Demnach hätten Aktivitäten, die auf eine Ausbreitung innerhalb der Infrastruktur hindeuten, mit der Angriffserkennung von Cybersense frühzeitig sichtbar gemacht werden können. Sicherheitsverantwortliche hätten dadurch Zeit gewonnen, den Angriff einzudämmen und einen möglichen Datenabfluss zu verhindern.
Cybersense setzt bei der frühzeitigen Angriffserkennung auf Deception-Technologie. Dabei werden gezielt überwachte Täuschungsobjekte und Sensoren innerhalb einer IT-Umgebung platziert. Greifen Angreifer darauf zu, etwa bei der Auskundschaftung von Systemen oder beim Versuch, Zugriffsrechte auszuweiten, entsteht ein belastbares Warnsignal. Das hilft Security-Teams, tatsächliche Angriffe schneller von der hohen Zahl alltäglicher Warnmeldungen zu unterscheiden.
„Assume Breach“ statt Vertrauen in die äußere Schutzmauer
Sebastian Struwe plädiert dafür, Sicherheitskonzepte stärker am Grundsatz „Assume Breach“ auszurichten: Organisationen sollten damit rechnen, dass ein Angreifer einzelne Schutzschichten bereits überwunden haben könnte. Entscheidend sei dann, Bewegungen im Netzwerk zu erkennen, Angriffe zu isolieren und geschäftskritische Systeme sowie sensible Kunden- und Bürgerdaten zu schützen. „Die entscheidende Frage lautet nicht allein, ob ein Angreifer an der äußeren Schutzmauer gestoppt wird“, so der Cybersecurity-Experte. „Unternehmen und Verwaltungen müssen frühzeitig erkennen, wenn ein Angreifer in das Netzwerk gelangt ist.“Nach Einschätzung des Cybersense-Geschäftsführers scheitert die frühzeitige Angriffserkennung häufig nicht allein an fehlender Technik. Ebenfalls knappe Personalressourcen, fehlende Zeit zur Analyse von Warnmeldungen, unzureichendes Spezialwissen und begrenzte Budgets spielten eine Rolle. Denn im Nachhinein lassen sich der Verlauf vieler Angriffe zwar rekonstruieren. Entscheidend ist jedoch, kritische Hinweise im Moment des Angriffs richtig zu priorisieren.
Cybersecurity ist Betriebsfähigkeit
Für Geschäftsführungen darf Cybersecurity kein isoliertes IT-Thema mehr sein. Produktionsanlagen, Lieferketten, Planung, Kommunikation und Verwaltung sind tief von funktionierenden IT-Systemen abhängig. Sebastian Struwe: „Ein erfolgreicher Angriff kann daher weit über unmittelbare Wiederherstellungs- und Forensikkosten hinausgehen.“ Besonders schwer wiege der Reputationsverlust. Vertrauen von Bürgern, Kunden, Partnern und Mitarbeitenden lasse sich nach einem erfolgreichen Angriff nicht kurzfristig zurückgewinnen.Weiteren Handlungsbedarf sieht der Cybersense-Geschäftsführer beim Thema digitale Souveränität. Deutschland und Europa verfügten über eigene Kompetenz und leistungsfähige Anbieter. Diese müssten jedoch durch Investitionen, Fachkräfte, Forschung, belastbare Sicherheitsstrukturen und konkrete Aufträge gezielt gestärkt werden.
Zum vollständigen Interview mit Sebastian Struwe:
https://cybersense.de/cyberangriff-berlinVerantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Cybersense GmbH
Herr Sebastian Struwe
Emil-Figge-Str. 80
44227 Dortmund
Deutschlandfon ..: +49 231 292974 00
web ..: https://cybersense.de/
email : info@cybersense.deÜber Cybersense
Die Cybersense GmbH entwickelt Deception-Technologie zur Früherkennung von Cyberangriffen. Die Technologie zur Platzierung von Ködern und Decoys ist laut Unternehmen unter anderem durch die Patente US 12,261,855 B2 und DE 10 2021 106 823 B3 geschützt und wurde in Deutschland entwickelt.Pressekontakt:
wahn&sinnig / HAIBERG GmbH
Herr Boris Udina
Ernst-Amme-Straße 19
38114 Braunschweigfon ..: +49 174 326 11 16
web ..: http://www.wahnundsinnig.de
email : boris.udina@hup.deDisclaimer: Diese Pressemitteilung wird für den darin namentlich genannten Verantwortlichen gespeichert. Sie gibt seine Meinung und Tatsachenbehauptungen und nicht unbedingt die des Diensteanbieters wieder. Der Anbieter distanziert sich daher ausdrücklich von den fremden Inhalten und macht sich diese nicht zu eigen.
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