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Masterstudium Seelotsen: Studierende absolvieren Ausbildungsfahrt in der Ostsee
Angehende Seelotsen meistern anspruchsvolle Reviere: Die Ausbildungsfahrt durch Ostsee und Nord-Ostsee-Kanal bereitet Master-Studierende intensiv auf die maritime Praxis und Schiffsführung vor.
Hamburg, 06.02.2026 – Hohe See, echte Herausforderungen: Angehende Seelotsen sammeln wertvolle Praxiserfahrungen für den künftigen Berufsalltag.Das Masterstudium bereitet gezielt auf den Seelotsendienst vor. Ein zentrales Element ist die einwöchige Ausbildungsfahrt, auf der Studierende ihr Wissen in Navigation, Schiffsführung und Seemannschaft erproben und vertiefen. Die aktuelle Ausbildungsfahrt fand vom 5. bis 11. Januar 2026 statt und führte durch einige der anspruchsvollsten Reviere der Ostsee, darunter Flensburger Förde, Kleiner und Großer Belt, Kieler Förde, Nord-Ostsee-Kanal und Trave. Angelaufene Häfen waren Rostock, Flensburg, Kiel, Rendsburg und Lübeck.
Intensives Lotsentraining in anspruchsvollen Revieren
Während der Ausbildungsfahrt trainierten die angehenden Seelotsen die Küsten- und Radarnavigation ebenso wie das Bridge-Team-Management in unterschiedlichen Revieren. Dabei übernahmen sie alle zentralen Aufgaben eines nautischen Wachoffiziers: Sie ordneten Tonnenstriche, Landmarken und Leuchtfeuer ein, navigierten durch enge Fahrwasser, übten die professionelle Kommunikation mit Verkehrszentralen und anderen Schiffen und bezogen meteorologische Bedingungen aktiv in die Reiseplanung ein. Unter fachlicher Anleitung führten sie An- und Ablege- sowie Ankermanöver durch, analysierten laufende Situationen, bewerteten Risiken und trafen fundierte navigatorische Entscheidungen.
Beteiligte bewerten Ausbildungsfahrt als vollen Erfolg
Die vielfältigen Übungen vermittelten umfassende Einblicke in die besonderen Verkehrs- und Revierbedingungen des künftigen Einsatzgebiets und machten die Bedeutung vorausschauender Planung, klarer Kommunikation und fundierten nautischen Know-hows für die sichere Schiffsführung deutlich. Gemeinsam mit den erfahrenen Ausbildern wurden das aktuelle Fahrtgeschehen, besondere Vorkommnisse und entscheidungsrelevante Lagen sorgfältig ausgewertet. Damit trug die Ausbildungsfahrt entscheidend dazu bei, die Studierenden optimal auf die Anforderungen des Berufsalltags vorzubereiten.
Das Masterstudium zum Seelotsen kombiniert theoretische Module in Navigation, Schiffsführung und Sicherheitstechnik mit umfangreichen Praxiselementen. Besonderer Wert wird auf Teamarbeit, schnelle Entscheidungsfindung und die Fähigkeit gelegt, komplexe Situationen unter Zeitdruck zu meistern. Alle Beteiligten bewerten die Reise als vollen Erfolg und einen wertvollen Beitrag zur Ausbildung der zukünftigen Seelotsen.
Über die Ausbildung zum Seelotsen
Die reformierte Lotsenausbildung soll dem Lotsenmangel gezielt durch unterschiedliche Einstiegsmöglichkeiten entgegenwirken. Mit dem Bachelor in Nautik und einem NWO-Patent ist es möglich, den zweijährigen Studiengang Master of Maritime Pilotage zu studieren. Mit einem Befähigungszeugnis Kapitän NK ohne Fahrzeit ist ein Einstieg in die 18-monatige Ausbildung möglich. Mit dem Patent und ausreichender Fahrzeit besteht die Möglichkeit, in 12 Monaten die Ausbildung abzuschließen.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Bundeslotsenkammer KdöR
Nadine Bieschke
Theodorstraße 42 – 90, Westend Village Haus 1a
22761 Hamburg
Deutschlandfon ..: +49 40 – 60 77 603 – 10
web ..: https://bundeslotsenkammer.de
email : office@bundeslotsenkammer.deÜber die Bundeslotsenkammer
Die Bundeslotsenkammer (BLK) ist die Interessensvertretung der sieben deutschen Seelotsenbrüderschaften und damit der rund 800 deutschen Seelotsen. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Hamburg und wurde auf Basis des Seelotsgesetzes 1954 gegründet.
Pressekontakt:
Bundeslotsenkammer KdöR
Frau Nadine Bieschke
Theodorstraße 42 – 90, Westend Village Haus 1a
20761 Hamburgfon ..: +49 40607760310
email : office@bundeslotsenkammer.deDisclaimer: Diese Pressemitteilung wird für den darin namentlich genannten Verantwortlichen gespeichert. Sie gibt seine Meinung und Tatsachenbehauptungen und nicht unbedingt die des Diensteanbieters wieder. Der Anbieter distanziert sich daher ausdrücklich von den fremden Inhalten und macht sich diese nicht zu eigen.
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